beten - denken - handeln

Der Cursillo-Weblog

Persönliche Anmerkungen von Cursillistas aus allen Diözesen zu aktuellen Themen und Entwicklungen


Wir haben ein Sprachproblem

Cristina Gawlas - 20.07.2010, 12.18 Uhr

 
Christsein heute und in der Zukunft braucht eine neue Sprache insofern, als ein Nichtinsider mit den herkömmlichen Begriffen nichts mehr anfangen kann. Die Kirchensprache hat zweifellos ihre Schönheit und ich möchte sie nicht lächerlich machen. Den meisten Menschen in unserem Umfeld ist sie jedoch fremd geworden. Ich hatte 17 Jahre als Lehrer mit jungen Leuten zu tun. Ich weiß, wovon ich spreche.

Ich nehme das Beispiel dieses Satzes:

Von der Gnade unseres Herr Jesus Christus…
Gnade = Gunsterweis eines Herrschers.
Der Kaiser hat begnadigt, heute kann das noch der Bundespräsident im Fall einer Hafterleichterung.
Der „gnädige Herr“ wurde von seiner Dienerschaft oder von einem devoten Verkäufer so genannt.
Schade, die mittelhochdeutsche Bedeutung von „genade“ – Rast, Ruhe, Behagen, Freude, Gunst, Huld, Erbarmen – ist ziemlich verloren gegangen.

Es gab in der Anfangszeit der Cursillos bei uns statt „De colores“ den Gruß „Freu dich“. Das schien mir ein interessanter Versuch, klang aber in den Ohren eines normalen Menschen eher wunderlich.
Wenn wir „in der Gnade leben“, meinen wir doch ein besonderes Naheverhältnis zu Gott. Könnte man es nicht so nennen?

Unser Herr: Als Herr hat er sich nie bezeichnet.
Der Herr ist der Inhaber von Sklaven. Das Wort „Herr“ hat oftmals einen despotischen Gewaltmenschen bezeichnet.
Hunde haben Herrln. Bei „Herr Maier“ will man höflich sein.

 
Was ist Herrlichkeit? Sind wir da alle Herren?
Wie sollen wir ihn nennen? „Chef“ sagen wir gerne. Wenn Cursillistas das sagen, hat das eine gewisse Wärme. Aber so können wir nur unter uns reden. Wir brauchen ein neues Wort!

 
Jesus ist sein Eigenname – klar und einfach.
Mit Christus (oder Messias) – dem Gesalbten – gibt es heute ein Problem. Salben werden heute nur mehr in der Medizin und in der Kosmetik verwendet.

Vielleicht müssen wir Gesalbte uns als Dichter versuchen, um das auszudrücken, was uns bewegt?

 

Johannes Pumhösl


Der Beitrag ist auch in "unterwegs", Nr.15/Juni 2010, dem Rundbrief für Cursillistas in der ED Wien erschienen.

"...das Antlitz Gottes erkennen..."

Robert Nagl - 30.12.2009, 16.59 Uhr

 

"Ganz am Anfang der Heiligen Schrift steht, dass Gott den Menschen in Seinem Ebenbild erschaffen hat. Das aber bedeutet, dass jeder Mensch, dem wir begegnen, uns das Antlitz Gottes zeigt, und wir in jedem Menschen etwas von Gott erkennen können. Wenn wir aber Gott im anderen Menschen erkennen, wird dieser uns nicht mehr fremd sein. Wir werden ihn achten und lieben können so wie uns selbst. Denn auch wir tragen das Antlitz dieses Gottes, des Einzigen."


So hat der Jude Dr. Michael Rosenkranz in einem Vortrag für Kinder jüdische Ethik zusammengefasst.
Ich finde diese Aussage bemerkenswert und auch gut zum Weihnachtsfest passend, wenn wir, um die Menschwerdung Gottes zu bedenken, z.B. Krippen betrachten.

 

Gefunden habe ich das Zitat im neuen Buch "Shalom!" - Judentum zum Kennenlernen, aus dem Linzer Bibelwerk. Wie ich in der Zwischenzeit erlebt habe, ist das Kennenlernen des Judentums, auch für uns Christen eine durchaus interessante und lohnende Sache!

 

Den zugehörigen Buchtip finden sie hier.

 

Robert Nagl, Salzburg
30.12.2009

"Herr, zu wem sollen wir gehen?"

Robert Nagl - 23.08.2009, 22.01 Uhr

Diese Frage, mit der Petrus im Evangelium des heutigen Sonntags, auf die Fragen Jesu: "Wollt auch ihr weggehen?" antwortet, beschäftigt mich. Für Cursillistas ist die persönliche und nachhaltige Entscheidung für Jesus schon immer ein wesentlicher Punkt gewesen.

 

In diesem Zusammenhang finde ich auch bedenkenswert, was der Papst heute beim Angelus-Gebet gesagt hat:

„Glauben bedeutet Entscheidung, nämlich ganz und gar Ja zu sagen zu Jesus Christus und zu seiner Botschaft. Wer Christus glaubt, ihm sich anvertraut und von seinem Wort leiten lässt, der kann mit Petrus im heutigen Evangelium bekennen: „Herr, du hast Worte des ewigen Lebens.“ Ja, Jesu Wort ist wirklich Geist und Leben, göttliches Leben für uns. Wir wollen jeden Tag unsere Entscheidung für Christus erneuern und mithelfen, dass die Menschen Ihn erkennen, der allen Heil und Leben schenken will."(rv)

 

 Das Evangelium zum heutigen Sonntag finden sie z.B. HIER

 Robert Nagl, Salzburg
23.8.2009


„Lebe deinen Sport!“

Robert Nagl - 16.08.2009, 18.56 Uhr

Gedanken nach einer Wallfahrt…

Am 15.August treffen sich seit vielen Jahren Freunde des Cursillo zur Wallfahrt nach Maria Dürrnberg bei Hallein. So auch heuer wieder. Übrigens: wir waren trotz sommerlicher Hitze ca.100 TeilnehmerInnen.
In seiner Predigt beim abschließenden Gottesdienst überlegte Dech.Hans Schreilechner mit uns, wie das Marienbild des 21.Jahrhunderts aussehen könnte, das mit dem Lebens- und Zeitgefühl der Menschen etwas zu tun hat. Ein Versuch wäre, vom Sinn nach Fitness und Wellness auszugehen.
Da ist mir dann der oben angeführte Werbe-Slogan einer Sporthauskette eingefallen. Seine für Christen passende Abwandlung müsste lauten: „Lebe deinen Glauben!“

Wenn wir bei jeder Gelegenheit das umsetzen, was uns im Glauben schon geschenkt wurde und aufgegangen ist, können wir glaubhafte Zeugen sein. Und das ist auch der Weg, auf dem Andere sich für die Botschaft Jesu zu interessieren beginnen.
Authentische Zeugen sind gefragt. Also: „Lebe deinen Glauben!“

Robert Nagl, Salzburg
16.8.2009

Welchen Sinn hat das Osterfest, wenn nicht den: CHRISTUS zu begegnen!

Robert Nagl - 10.04.2009, 21.34 Uhr

 

P.Josef Garcia-Cascales schreibt dazu in einem persönlichen Zeugnis, das hier in vollem Umfang wiederggeben ist, das Folgende:

 

Mit einem Mal war klar:
Liebe und Gott ist für mich dasselbe. In Christus finde ich den gütigen lächelnden Vatergott.


Das war meine entscheidende Begegnung mit Christus:

Ich war nicht ganz 20 Jahre alt. Ich machte mir sehr oft und mit großem Interesse Gedanken über die Liebe, über ihr Wesen, ihre Bedeutung, ihre Konkretisierung.

Am 3. September 1945, um 14.55 Uhr, saß ich in einem großen Saal im Noviziatshaus - vorne. Ich glaube, ich hatte ein Buch vor mir. Aber ich war in Gedanken verloren. Ich schaute zerstreut nach rechts. Ich nahm die kraftlose Sonne wahr - und da geschah etwas. Wie ein Mensch, der verloren mitten im Ozean schreit "Land!", wenn er es entdeckt, schien so etwas wie eine Stimme mit Entdeckerfreude zu schreien: "Gott Christus!" Das war alles! Geistig, seelisch und sogar körperlich kam alles in mir in Bewegung...

In dem Augenblick, in der Sekunde, war für mich Liebe und Gott dasselbe, ich sah in meiner Fantasie diesen Gott der Liebe und vor ihm Christus als Garant der letzten Liebe.

 

„Wir haben die Lehren der Geschichte gelernt.“

Robert Nagl - 04.04.2009, 17.17 Uhr

So Barack Obama, der damit das Ergebnis des G20-Gipfels in London (2.4.09) als „historisch“ wertet. Was haben wir gelernt…

Es ist sicher schön für die Menschen, wenn es wirklich so ist, und auch die Beschlüsse verwirklicht werden. Und es ist zu hoffen, dass dann auch noch Reformen der Wirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit folgen.

Und Ostern steht vor der Türe!



 

 

 

 


 
Nehmen wir doch die Einladung der Kirche an, durch ein bewusstes Mitfeiern der kommenden Tage (Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag, Osternacht und Ostersonntag, Ostermontag) auch hier „die Lehren der Geschichte zu lernen.“


Unser Leben wird reicher und tiefer, wenn wir uns gerade jetzt Ostern und dem Geheimnis dahinter öffnen: so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er sich selbst in seinem Sohn kreuzigen ließ. Um uns diese seine Liebe zu beweisen.
Jesus ist aber nicht im Tod geblieben, sondern geht im „neuen Leben“ mit uns!

Es ist ein Einlassen auf das Wagnis des Glaubens, aber es trägt.
Und das hilft uns, das Leben zu meistern, auch wenn die Euphorie des G20-Gipfels wieder abflaut und es wieder „dicker“ kommt…

 

 

Autofasten = Heilsam in Bewegung kommen

Robert Nagl - 25.02.2009, 22.45 Uhr

Autofasten ist ...


# der Versuch, die Zeit von Aschermittwoch 25. Februar bis Karsamstag 11. April 2009 zur Überprüfung der eigenen Mobilität zu nutzen.

# die Anregung, vorhandene Alternativen (Bus, Fahrrad, Füße, Fahrgemeinschaften) neu zu entdecken und auszuprobieren.

# Einen Beitrag zur eigenen Fitness zu leisten und neue Sinneseindrücke zu gewinnen.

# eine Möglichkeit, gemeinsam an einer lebenswerten Zukunft mitzugestalten.

# eine Initiative der Umweltbeauftragten der katholischen und evangelischen Kirche Österreichs.


Näheres und die Anmeldemöglichkeit finden sie HIER

Empörung über den Kurs der Kirche

Robert Nagl - 03.02.2009, 14.40 Uhr

so titelten die "Salzburger Nachrichten" am 2.2.09.

 

Für mich ist es eher an der Zeit den Titel dieser Seite "beten - denken - handeln" in die Tat umzusetzen.
• beten, damit die Kraft des Hl.Geistes allen beisteht, in dieser schwierigen Situation jetzt das Richtige zu tun, vom Papst bis zum "einfachen Christen"
• denken, sich eine persönliche Meinung bilden und dann danach auch
• handeln (Austritt aus der Kirche erscheint mir keine gute Lösung), sich kritisch in den Dialog einbringen (wie hier) oder HIER gearde jetzt die "Laienintiative" unterstützen, oder...

Meinen aktuellen Kommentar in der vollen Länge können sie HIER  lesen.

Verfasser: Robert Nagl, Salzburg
3.2.2009

AUFERSTEHUNG = PFINGSTEN

Ruth Ritsch - 10.05.2008, 16.41 Uhr
Eine plötzliche Kopftumoroperation brachte mich in eine lebensbedrohliche Situation, die mich den Sinn und Bedeutung des Lebens klar erkennen ließen. Erfahrung durch Krankheit kann auch göttliche Nähe, göttliches Gehaltensein bedeuten; das ist mir widerfahren...

das ganze Zeugnis könnt ihr hier lesen

Mein Bild von Maria in Fatima

Robert Nagl - 23.04.2008, 10.30 Uhr
Wie hier zu lesen, hielt unsere Gruppe in Fatima vor der Europa-Ultreya einen Austausch über die mitgebrachten Bilder „von Maria“ und unsere persönliche Beziehung zur Mutter Jesu.

Meine Gedanken in diesem Zusammenhang : Ich hatte mir das Bild der Originalstatue der Mariazeller Muttergottes (ohne Umhang!), wie wir es seit der Wallfahrt mit dem Papst im Vorjahr noch besser kennen, mitgenommen. Bei dieser Statue zeigt Maria ganz klar auf ihren Sohn. Und dieses „auf Christus schauen“ wurde mir auch wieder klar geschenkt und dabei die Überzeugung: Es geht auch um das Besinnen auf die wesentlichen Dinge des Christseins, die uns ebenso im Cursillo bewusst geworden sind, z.B. mutiges Auftreten und Zeugnis geben.

Parlamentarische Bürgerinitiative: Mit Kindern in die Zukunft!

Robert Nagl - 20.01.2008, 13.07 Uhr
Mit Kindern in die Zukunft!
Für ein kinder- und elternfreundliches Österreich.

Aktion Leben ruft den Nationalrat auf, die gesetzlichen Grundlagen zu schaffen für:
  • die Einrichtung eines öffentlich finanzierten Hilfsfonds für Schwangere in Not;
  • ständige Werbung für Schwangerenberatung;
  • vielfältige Unterstützungen für Eltern von Kindern mit Behinderung;
  • bestmögliche Kinderbetreuung

Die Beteilligung an dieser Bürgerinitiative ist wieder eine sichtbare Gelegenheit "Rückgrat" zu zeigen. Bitte unterschreiben und für Unterschriften werben!
Nähere Informationen hier:

GGB = Gemeinsames Gebet- und Gesangbuch

Robert Nagl - 20.01.2008, 12.58 Uhr
Gemeinsames Gebet- und Gesangbuch (Abkürzung: GGB) ist der Arbeitstitel für ein neues Gesangbuch der katholischen Bistümer Deutschlands, Österreichs und Südtirols. Es soll das 1975 erschienene Gotteslob ablösen. Es soll wieder Gotteslob heißen.

Nähere Informationen sind hier zu finden
Seite des dt.Liturgischen Institutes zum Thema

Jetzt gibt es aber schon zur Benutzung für alle unser neue Gebet- und Gesangbuch "Mit Gott unterwegs".
Die Kommentare sind durchwegs positiv und es geht weg "wie die warmen Semmeln"

Vom Glauben an den einen Gott

Robert Nagl - 14.11.2007, 13.40 Uhr

was der große "Prophet" der Kirche Österreichs Kard.König über das Gespräch zwischen den 3 großen monotheistischen Religionen dachte:...


...Gespräch und Annäherung von Juden, Christen und Muslimen sind heute - angesichts der einswerdenden Welt - nicht nur möglich, sondern notwendig, ja unverzichtbar...

Langfassung

Der Christ ist human

Robert Nagl - 07.11.2007, 10.36 Uhr
„Fördert die menschliche Person!“

Vom heiligen Franz von Sales hat man behauptet, er sei der größte Humanist unter den Heiligen und der größte Heilige unter den Humanisten. Von ihm stammt der Satz: ,Je vergöttlichter man ist, desto menschlicher wird man!’ - Nachdem wir feststellen, dass „die Kirche“ in der Geschichte grauenhaft die Menschen den Dogmen opferte (Verbrennungen von Häretikern), und nachdem wir sogar in unseren Tagen manchem „übereifrigen Apostel“ begegnen, der Glaube und Evangelium abstrahiert und die Menschen dieser Abstraktion immer noch opfert, halten wir den Satz für angebracht: „Es ist dringend, das Christentum zu humanisieren, und noch dringender, das Humanistische zu verchristlichen.“ 

Verfasser: P.Josef Garcia-Cascales CMF

Langfassung

„Sine dominico non possumus!“

Robert Nagl - 13.09.2007, 10.49 Uhr
„… Ohne den Tag des Herrn können wir nicht leben.“ Mit diesem Satz (es ist dies auch die Übersetzung des lateinischen Titels dieses Beitrages) von Christen aus Nordafrika aus den Jahr 304 hat der Papst seine Predigt am 9.9.2007 im Stefansdom begonnen.
Manchen wäre vielleicht die Ankündigung vom bevorstehenden Ende des Pflichtzölibats als sensationelles Highlight des Papstbesuches lieber gewesen. Aber, ist nicht diese Aussage – wenn auch nicht neu – doch so von größter Wichtigkeit, nicht nur vom Inhalt her, sondern auch, dass sie zum Aufmacher und Schwerpunkt dieses Sonntagvormittags gemacht wurde? Für mich ja. Weshalb, möchte ich im Folgenden etwas ausführlicher darlegen.
Verfasser: Robert Nagl, Salzburg
[Langfassung]

Roma locuta, causa finita

Robert Nagl - 15.07.2007, 19.09 Uhr

Gedanken zu den neusten Briefen aus Rom

"Rom hat gesprochen, der Fall ist beendet." das ist die Übersetzung zum obigen Titel, aber das gilt nicht für das Thema, um das es mir hier geht.

Das Thema: es gibt viele besorgte Christen, die hinter dem neuen Apostolischen Schreiben SUMMORUM PONTIFICUM“, ein zurück zum Latein und eine Stärkung des Konservatismus in der Kirche befürchten.

Dass dem nach meinem Verständnis nicht so ist, und dass es auch um mehr geht, möchte ich hier kurz darlegen.

Verfasser: Robert Nagl, Salzburg

[Langfassung]


Mensch werden durch Beziehungen

Robert Nagl - 02.07.2007, 19.26 Uhr
„A Mensch mecht i bleibn und net zur Numma mecht i werd` n.“
In der letzten Strophe singt W. Ambros: „... und werd alles dafür geb`n, dass i morg`n erreicht hab, von dem i heut dram.“

Menschwerden, Christsein ist ein Unterwegs-Sein.
Die Christen des Anfangs nannte man „die Anhänger eines neuen Weges“ (Apg 9,2). Wir sind nicht am Ziel, brauchen es auch nicht zu sein. Wer meint, schon angekommen zu sein, hat noch weite Wege vor sich. ...

von P. Alois Parzmair, Redemptorist aus Puchheim und Cursillo-Mitarbeiterpriester

… lies weiter unter CURSILLO ZEITUNG : „Der 4.Tag“ Juni 2007; Cursillo Magazin der Diözese Linz

http://www.dioezese-linz.at/einrichtungen/cursillo/

Gott ist fröhlich

Robert Nagl - 27.06.2007, 15.30 Uhr
Freude ist das geistige Erlebnis, das aus dem Bewusstsein der Ordnung kommt. Freude ist die Grundstimmung in der Ordnung.
...
Die Freude ist eines der ausgeprägtesten Merkmale des Cursillo, nicht nur im Geiste und innerlich, sondern sogar in den äußeren Hilfen zur Freude. Da der Cursillo eine Methode ist, hat er diese Freude in die Methode tragend eingebaut. Ein Cursillo ohne Witze, ohne Lieder, ohne Freude ist nicht zu denken, wäre unerträglich. Der Cursillo weiß, dass die Freude erst eine Gemeinschaft zusammenschmiedet, dass die Freude die Schwierigkeiten spielend überwindet, dass die Freude die Liebe erst liebenswert macht. – Eduardo Bonnín, einer der Gründer des Cursillo, antwortete auf die Frage, was der Cursillo sei: „Das freudige Weiterschenken des christlichen Seins!“

P. Josef García-Cascales in Nr.431 von Evangelium heute - online
Mit Liebe tun

Es kommt nicht darauf an,
wie viel wir tun, sondern
wie viel Liebe wir in das legen,
was wir tun.   

Mutter Theresa