Hinweis auf Portal www.sozialkompendium.org - Bischof Ludwig Schwarz: "Katholische Soziallehre ist Korrektiv und Orientierung für Gesellschaft" / 3.2.2013
Anmerkung der Homepage-Redaktion:
Der folgende Artikel erscheint uns im Zusammenhang mit dem "Jahr des Glaubens" so interessant und aktuell, dass wir ihn nochmals "hier her" holen.
Vielleicht lohnt es sich, fallweise auf diese Seite zu schauen: www.sozialkompendium.org
3.2.2013 - na
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Wien, 10.05.2012 (KAP) Das "Kompendium der Soziallehre der Kirche" ist ab sofort in der deutschen Volltext-Version auch online verfügbar. "Die Katholische Soziallehre war immer ein notwendiges Korrektiv zu dominanten gesellschaftlichen Tendenzen und eine Orientierung für eine menschengerechte Entwicklung der Gesellschaft", betonte Bischof Ludwig Schwarz am Donnerstag 10.5.12 mit Blick auf das Internetprojekt, das von der Österreichische Kommission "Iustitia et pax" und der Katholischen Sozialakademie Österreichs (KSÖ) getragen wird.
Rechtzeitig zum 121. Jahrestag der ersten Sozialenzyklika "Rerum Novarum" von Papst Leo XIII. am 15. Mai bietet die jetzt im Internet unter www.iupax.at zugängliche Zusammenfassung der katholischen Soziallehre auch ein ausführliches Sachregister. Parallel zur Online-Veröffentlichung des Sozialkompendiums startete die KSÖ das Internet-Portal www.sozialkompendium.org. Es bietet eine Einführung in das Kompendium und in die Katholische Soziallehre. Darüber hinaus bietet es einen Dialog zu sozialen Themen, präsentiert soziale Initiativen und gibt Anregungen für die soziale Praxis. Die Internetseite hat auch einen thematischen Schwerpunkt zum Zweiten Vatikanische Konzil, das vor 50 Jahren eröffnet wurde.
Das Kompendium der Soziallehre gilt als ein zentrales Vermächtnis von Papst Johannes Paul II., der mit seinen Sozialrundschreiben die Weiterentwicklung der Katholischen Soziallehre selbst maßgeblich gefördert hat. Johannes Paul II. veranlasste 1999 die Erarbeitung einer autorisierten Zusammenfassung (lateinisch: compendium) der Katholischen Soziallehre. Im Frühjahr 2004 wurde der Text - herausgegeben von der Päpstlichen Kommission Iustitia et pax - erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Februar 2006 erschien die deutsche Fassung im Verlag "Herder".
Mit dem Sozialkompendium soll das soziale Engagement der Christen und der Dialog über gesellschaftspolitische Fragen bestärkt werden. Es bietet dafür als Orientierungshilfe moralische Urteilskriterien und versteht sich als verlässlicher Leitfaden für viele praktische Fragen.