Burgstaller überreicht "Großes Verdienstzeichen des Landes Salzburg" - Kirchliche Ehrung durch Erzbischof Kothgasser
Salzburg, 27.03.2012 (KAP) Doppelte Ehren für die Salzburger Kolumbien-Missionarin Margaretha Moises: Nachdem sie Mitte März bereits mit einem hohen diözesanen Ehrenzeichen ausgezeichnet wurde, erhält sie am Dienstagabend aus der Hand von Landeshauptfrau Gabi Burgstaller das "Große Verdienstzeichen des Landes Salzburg". Das "Ehrenzeichen der Heiligen Rupert und Virgil in Großgold" war ihr im Rahmen ihres gegenwärtigen Österreichbesuchs bereits am 16. März von Erzbischof Alois Kothgasser überreicht worden.
Mit den Ehrungen wird die ehemalige Ordensfrau für ihren fast 60-jährigen Dienst an den Ärmsten der Armen in Kolumbien geehrt, den sie seit 1953 als Entwicklungshelferin verrichtet. Anlässlich ihres 80. Geburtstags am 14. März wurde sie von der Katholischen Männerbewegung (KMB) nach Österreich eingeladen. "Es ist schön, nach Österreich zurückzukommen. Aber mein Leben habe ich mit den Menschen in Kolumbien aufgebaut", so Moises im "Kathpress"-Gespräch. Auch wenn "nicht immer nur Sonnenschein" herrschte, habe sie immer gespürt, "Christus ist bei uns". Ein Verwandter habe ihr gesagt, wenn sie in die Mission gehe, brauche sie "ein großes Gottvertrauen, die Liebe zu Land und Leute sowie ein großes Herz". Moises: "Gott hat mir diese drei Dinge geschenkt."
Die am 14. März 1932 in Bad Hofgastein geborene Ordensfrau trat 1950 bei den "Franziskaner Missionsschwestern" in Gaissau (Vorarlberg) ein. 1953 kam sie erstmals nach Kolumbien 1956, machte sie ihren Studienabschluss in Pädagogik in Cartagena, 1970 folgte der Abschluss in Theologie und Erziehungswissenschaft an der Päpstlichen Universität Javeriana in Bogota. 1979 trat sie aus dem Orden aus, ein Jahr später gründete sie die Bildungsorganisation "CEDAL". Projektpartner für ihre Arbeit vor Ort ist die Katholische Männerbewegung mit ihrer entwicklungspolitischen Aktion "Sei so frei".
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