Die Sturheit und ihre Folgen...

ein Detail zum Beginn des Cursillos in Österreich und eine Grußbotschaft

  

Aus einem Interview:
P.Josef, wann uns wo bist Du mit dem Cursillo in Kontakt gekommen?

P. Josef: 1959 kam P. Fernando Sebastián, damals ein junger Theologieprofessor, nach Wien, um seine Kenntnisse der deutschen Sprache zu vervollkommnen. Er hatte gerade einen Cursillo mitgemacht und sogar einige als Mitarbeiter gehalten. Als er unsere apostolische Tätigkeit mit den Studentenpräsidien der Legio Mariae sah, erkannte er sofort, dass die Cursillos für uns ein außergewöhnliches Werkzeug der Seelsorge sein würden. Er ließ nicht locker, als Freund konnte er sich erlauben, der aufdringliche Freund zu sein und mich zum CursilIo zu drängen. Er wusste warum, ich nicht! Im Übrigen hat er mir in einem Brief zum Anlass meines 25 Jahr-Priesterjubiläums geschrieben: "Vielleicht war jene Nacht, in der ich nicht locker ließ und so stur blieb, eine der wichtigsten meines Lebens." Eigenartig!

Aus dem Buch „Aus dem Rucksack eines Wanderers“ von P.Josef Garciá-Cascales; 1978

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Erzbischof Fernando Sebastián Aguilar - der oben genannte - hatte ursprünglich die Absicht zur Jubiläums-Ultreya „50 Jahre Cursillo in Österreich“ nach Kremsmünster zu kommen. Wie er schreibt war ihm das aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich.

Hier seine Botschaft an uns:

 

Liebe Freunde, liebe Cursillistas!

Bei diesem Jubiläumsfest zu den 50 Jahren Cursillos in Österreich will ich ganz bei euch sein, wenn nicht mit dem Körper, der schon etwas verbraucht ist, doch mit dem ganzen Herzen, das die Liebe des Herrn uns immer jung erhält.
Mit euch danke ich fröhlich dem Herrn für die tiefgreifende Wirkung der Cursillos bei euch in Österreich und sogar in Mitteleuropa. Ihr habt vielen Schwestern und Brüdern die tiefgreifende Begegnung mit Christus ermöglicht. Ihr habt die von Gott so geliebte Welt als eine Welt der Liebe und des Friedens, der Großherzigkeit und der Hoffnung Tausenden weiter vermittelt.
In unseren Tagen ist es wichtig, unsere Begeisterung frisch zu halten, die Gemeinschaft mit Jesus mit voller Hingabe zu erleben. Jesus braucht heute treue und mutige Freunde, die mit ihm wandern und überall seine Gegenwart und seine Großherzigkeit spüren lassen.
Jesus ist unsere Wahrheit.
Jesus ist unsere Stärke.
Er kann uns echt helfen, das größte Abenteuer unter den Menschen zu vollbringen, dass Gott das Daheim für alle Menschen wird. Und Gott will uns in diesem Haus alle zusammen finden… sogar die Politiker! Und sogar die Kleriker und die Bischöfe!
Für Jesus, der eigentlich unser Glaube ist, können wir nur dankbar sein.
Für die echte Kirche Christi werden wir auch Freude aufbringen. Dem Versagen und dem stupiden Verhalten einiger Kinder der Kirche zum Trotz, die Kirche Christi ist auch schön.
Entscheiden ist der Geist Christi.
Deshalb „erhebet die Herzen“.
Deshalb ganz laut DE COLORES!!!
Mit diesen Farben der Gnade Gottes, mit den Farben des Regenbogens der Menschheit, mit denen Gott unsere kleine und doch wunderbare Welt umarmt,
umarme ich euch alle, jede Einzelne und jeden Einzelnen als euer Bruder!

Euer Fernando Sebastián Aguilar, CMF
em. Erzbischof von Pamplona

20.5.2010

Mit Liebe tun

Es kommt nicht darauf an,
wie viel wir tun, sondern
wie viel Liebe wir in das legen,
was wir tun.   

Mutter Theresa