USA: Kardinal Levada weiht Kirche der Petrusbruderschaft

 

Vatikanstadt-Washington, 03.03.10 (KAP) Der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal William Joseph Levada, nimmt an diesem Mittwoch (03.03.) in den Vereinigten Staaten an der Einweihung einer Kirche der „Petrusbruderschaft“ teil. Die Petrusbruderschaft war von Johannes Paul II. zur seelsorglichen Betreuung jener Katholiken, die den von Johannes XXIII. 1962 vor dem Konzil promulgierten „modifizierten tridentinischen Ritus“ bevorzugen, gegründet worden. Die Petrusbruderschaft sollte jenen Gläubigen, die Erzbischof Marcel Lefebvre nicht ins Schisma folgen wollten, eine Heimat bieten.

 
Levadas Büro bestätigte im Gespräch mit „Kathpress“ am Mittwoch entsprechende Berichte auf Blogs von Liebhabern der „Alten Messe“. Der Kardinal wohne der Feier in seiner Eigenschaft als Präsident der Vatikan-Kommission „Ecclesia Dei“ bei; diese ist für Belange der Anhänger des „Alten Usus“ zuständig und führt auch die Gespräche mit den schismatischen Lefebvrianern.


Die Veranstalter hatten Levada als Prediger eingeladen. Das Hochamt selbst zelebriert der Lincolner Bischof Fabian Bruskewitz im „Alten Usus“. Die neugeweihte Kirche wird dem nordamerikanischen Priesterseminar der Petrusbruderschaft in Denton im US-amerikanischen Bundesstaat Nebraska als Kapelle dienen.

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