Fastenhirtenbrief 2009 enthält wieder Impulse zu allen Sonntagen in der Fastenzeit
Klagenfurt (KAP - 25.02.2009) Das von Papst Benedikt XVI. ausgerufene und weltweit begangene Paulusjahr stellt Diözesanbischof Alois Schwarz in den Mittelpunkt seines diesjährigen Fastenhirtenbriefes. Wie schon im vergangenen Jahr ist der Hirtenbrief als begleitende Broschüre durch die Fastenzeit auf Ostern hin gedacht.
Zu jedem der fünf Fastensonntage führt Bischof Schwarz in Einzeltexten in die großen Themen der christlichen Taufvorbereitung und -erneuerung ein. So schreibt er etwa über die Themen "Gott Zeit schenken, die erfüllt", "das Erbarmen Gottes erfahren" oder "das Gespräch mit Gott suchen". Auch für die österliche Liturgie bietet Bischof Schwarz Impulse an. Jeder Text wird mit Fragen zur Besinnung abgeschlossen. Illustriert ist die Broschüre mit Farbfotos kirchlicher Kunst in Kärnten.
Mit Blick auf die Paulusbriefe ruft der Kärntner Bischof in seinen Texten dazu auf, "sich von Gott mit seiner versöhnenden Liebe beschenken zu lassen" und "die Hingabe Gottes für uns Menschen zu erfahren und wahrzunehmen". Bischof Schwarz lädt die Leser dazu ein, "die einzelnen Fastensonntage als geistliche Stationen im Lichte von Paulusworten zu begehen, die Fragen und Hoffnungen, die Sie bewegen, wahrzunehmen und vor Gott zu tragen". Durch ein bewusstes Zugehen auf das Osterfest könne man "die Botschaft von Ostern neu entdecken, feiern, einander erzählen und auch anderen weiter sagen".
Der 24 Seiten umfassende Fastenhirtenbrief in Broschürenform, der auch in slowenischer Sprache aufgelegt wird, ist kostenlos im Behelfsdienst der Diözese Gurk-Klagenfurt (Tel. 0463/58.77.21.35) und in den Kärntner Pfarren erhältlich sowie im Internet unter "www.kath-kirche-kaernten.at" abrufbar.
Bischof Küng: Auf Grundfragen des Lebens schauen
Der St. Pöltner Bischof Klaus Küng ruft in seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit die Gläubigen auf, sich über die Grundfragen "Wozu bin ich da? Wofür lebe ich? Welches ist mein Ziel?" Gedanken zu machen. Die Fastenzeit solle als "Einladung" verstanden werden, "die Zeit, die Gott uns schenkt, gut nützen und an uns arbeiten, damit wir besser, freier, reifer werden und die Gnade, die wir in der Taufe empfangen haben, erneuert und vermehrt wird". Auch die Verantwortung für die Mitmenschen müsse bewusst werden, so der Bischof: "Wir können nicht einfach zuschauen, wenn sie am Wesentlichen vorbei leben und sich Gefährdungen aussetzen, sich in die Gefahr